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18.7.2018 : 23:51 : +0200

Geschichte des Sportkreises Göppingen

Die 1980-er Jahre

Sportkreistag am 04. März 1983 in Göppingen — Faurndau: Bürgermeister Mangold kandidierte nicht mehr. Hans H. Siegenführ aus Göppingen wurde zum Nachfolger gewählt. Die Aktion „Aktive Freizeit: Sport, Spiel, Spaß" ist im Sportkreis angelaufen. Gute Erfolge erzielte die vom Sportkreis durchgeführte Aktion „alkoholfreie Getränke billiger als Alkohol" in den Gaststätten. Besonders in den Vereinsheimen traf man auf offene Ohren.

Am 23. März fand in Geislingen-Eybach der Sportkreistag des Jahres 1985 statt. Klara Matschke-Lamparter wurde zur Referentin für Frauensport gewählt. Die Anzahl der Vereine stieg auf 201 mit insgesamt 69 609 Mitgliedern. Beim „Tag des Landkreises" im Jahr 1984 hielt Sportfunktionär Willi Daume, einer der höchsten Repräsentanten des deutschen Sports die Festrede. Bei der Ausstellung „Sport im Landkreis—gestern und heute" stellten sich die Fachverbände und die Sportvereine vor. Bei der von der AOK unterstützten Sportabzeichenaktion konnten die Zahl der abgelegten Prüfungen von 1408 im Jahr 1982 auf 2193 im Jahr 1984 gesteigert werden.

Der 70jährige Alois Funk wurde für sein 38jähriges Engagement für den Sport am 13. März 1985 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


1986 – 40 Jahre Sportkreis Göppingen

Seinen 40. Geburtstag konnte der Sportkreis im Jahre 1986 begehen. Am 31. Mai 1986 fand hierzu in der Jahnhalle in Geislingen der „1. Ball des Sports" statt. Aufgrund der guten Resonanz sollte der Ball des Sportes eine jährliche Veranstaltung werden. Am Gründungsort des Sportkreises Göppingen in Süßen wurde am 01. Juni 1986 im Evangelischen Gemeindehaus eine „Matiné-Festveranstaltung" durchgeführt.

Zum 22. Sportkreistag wurde am 27. März 1987 in die Hohensteinhalle nach Gingen eingeladen. In seinem Bericht erwähnte der Vorsitzende Hans H. Siegenführ den erfolgreichen Aufbau der Jugendarbeit, die hauptverantwortlich in den Händen des Vorsitzenden Jörg Schneider und der Familie Rolf Daferner lag. Besonders die Organisation und Durchführung völkerverbindender Begegnungen hob Siegenführ in seiner Rede hervor. Weitere Themen beim diesjährigen Sportkreistag waren der Wandel der Sportgenerationen, der Frauensport, der Breiten- und Freizeitsport, der in den letzten Jahren einen immer größeren Aufschwung und Zuspruch bekommen hat, sowie die Kooperation von Schulen und Sportvereinen.

In der Jahnhalle in Göppingen-Holzheim fand am 17. März 1989 der 23. Sportkreistag statt. Anstelle des nicht mehr für das Amt des Sportkreisvorsitzenden kandidierenden Hans H. Siegenführ wurde Wolfgang Bernecker gewählt. Walter Hahns Idee, im Kreis Göppingen einen Marathonlauf anzubieten, wird von ihm aufgenommen und zielstrebig verfolgt. Ein kompetentes Team mit zahlungskräftigen Sponsoren stellt den 1. Marathon und Halbmarathon am 13.Mai 1990 von Göppingen nach Geislingen und zurück auf die Füße.

Die Mitgliedszahlen aller Sportvereine im Kreis nähern sich der 80.000. Im Septemberwochenende vom 09. bis 11.9. 88 beging der Landkreis Göppingen sein 50jähriges Jubiläum und bezog den Sport in seine Veranstaltungen mit ein.
Der Freizeitsport war ein Schwerpunktthema des Referenten Wolfgang Schmid. Die Veranstaltungen „Aktive Freizeit: Sport, Spiel, Spaß" kurz „SSS" Programm wurden in einem Kalender zusammengefasst und von der Sportkreisgeschäftsstelle verteilt.

Beim 3. Ball des Sports in der Stadthalle Donzdorf wurde erstmals eine Ehrung der erfolgreichsten Sportler durchgeführt. Jeweils 1. Platz: Michael Kohnle, Turnerschaft Göppingen, Deutscher Jugendmeister im Zehnkampf und Claudia Bromm, Turnerschaft Göppingen, erste Hundertmeterläufe-rin des Kreises, die unter 12 Sekunden lief. Bei den Mannschaften wurden die Fechter der TSG Eislingen auf den ersten Platz gewählt.